Nachgetragen

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 39/13 vom 25.09.2013

Die SPÖ ohne Arbeit, die FPÖ ohne Ausländer und die Grünen ohne Umwelt

NINA HORACZEK

Ws machen die Freiheitlichen, wenn sie nicht mehr "Ausländer" sagen dürfen? Wie tut sich die SPÖ ohne "Gerechtigkeit"? Dieses Experiment wagte die YoungCaritas letzte Woche bei einer Erstwähler-Diskussion "Das wähl ich!"(die Autorin dieses Berichts moderierte).

Um zu verhindern, dass die Vertreter der Parlamentsparteien nur Politikerfloskeln bedienen, spielte die Caritas "Tabu": Jeder Politiker durfte jeweils fünf Wörter nicht sagen -sonst quietschte die Strafhupe. Bei der FPÖ waren das unter anderem "Ausländer", bei der SPÖ "Gerechtigkeit", bei den Grünen "Umwelt", beim BZÖ "Zukunft". ÖVP und Team Stronach zogen es vor, nicht zu kommen.

Die übrigen vier Parteienvertreter schlugen sich tapfer, nur beim Wiener SPÖ-Gemeinderat Christoph Peschek und bei der grünen Nationalrätin Tanja Windbichler-Souschill ertönte immer wieder die Strafhupe.

Am Ende verteilten die Erstwähler Noten an die Politik:

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