7 Sachen, die Sie über KASTANIEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 39/13 vom 25.09.2013

Edel- oder Rosskastanien?

Hierzulande ist die Rosskastanie die verbreitetere. Während die Edelkastanie vor allem in Südtirol heimisch ist, säumt die Rosskastanie viele Wiener Alleen. Ihrer Ähnlichkeit zum Trotz sind die beiden Kastanienarten nicht so nahe verwandt, wie man vermuten könnte.

Zu welcher Familie gehört die Rosskastanie?

Sie gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse, während die Edelkastanie der Familie der Buchengewächse angehört, deren Nuss, die Maroni, sehr bekömmlich ist. Wohingegen die Frucht der Rosskastanie für Menschen ungenießbar ist.

Heißt die Rosskastanie so, weil die Pferde sie gerne fressen?

Genau: Die Rosskastanie wurde von den Osmanen als Pferdefutter und als Heilmittel gegen Pferdehusten nach Mitteleuropa eingeführt.

Wildschweine im Lainzer Tiergarten mögen sie aber auch gerne, oder?

Richtig, auch Wildschweine und anderes Wild fressen im Allgemeinen gerne Rosskastanien.

Wie kommen die Schweine dazu?

Bis Ende September können Kinder noch gesammelte Kastanien zum Lainzer Tiergarten bringen. Zehn Cent gibt's für ein Kilo.

Warum hat die Kastanie Stacheln?

Die Stacheln der Kastanie sollen den unreifen Samen schützen. Erst wenn der Samen reif ist, platzt die stachelige Schale auf und gibt ihn frei. So sichert der Baum seine Fortpflanzung.

Wo bekommt man Kastanienbohrer her, um Kastanienketten zu basteln?

Handbohrer gibt's in jeder gut sortierten Eisenwarenhandlung.


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