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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 39/13 vom 25.09.2013

Es ist vor allem dem unermüdlichen Bemühen von Chefredakteur Florian Klenk um eine kreative Atmosphäre, die auch kritische Assoziationen, konstruktive Abschweifungen, klärende Anekdoten und kluge Anlassigkeiten zuließ, zu verdanken, dass die montägliche Produktionssitzung auf einen Rekordwert von eineinviertel Stunden gepusht werden konnte. Im Rahmen dieser Sitzung konnten sich die versammelten Ressort- und Produktionsverantwortlichen dazu durchringen, ein Cover zum Thema "österreichische Nationalratswahlen" zu beschließen.

Wie der Falter in Erfahrung bringen konnte, stehen nämlich demnächst Parlamentswahlen an. In dieser Ausgabe erfahren Sie also - exklusiv! - nicht nur das Datum der Wahl, sondern auch, welche Parteien antreten und wofür diese stehen, auch wenn das - wie Armin Thurnher in seinem Leitartikel schreibt - mit Politik nur sehr bedingt zu tun hat. Barbara Tóth wiederum hat Vorschläge gesammelt, wie man das Land besser machen könnte, nachdem die Wahlversprechen gebrochen worden sein werden.

Und doch dreht sich, während in Österreich der Wahlkampf tobt, die Welt weiter. Dem grimmigen Schnitter sind die Wahlen sowieso powidl. Und deswegen gibt es diese Woche im Feuilleton gleich zwei Nachrufe: Der Herausgeber himself würdigt Leben und Werk des noblen Musikmanagers Hans Landesmann, und Franz Schuh betrachtet den weit weniger diskret agierenden Marcel Reich-Ranicki gleichsam aus institutionssoziologischer Sicht.


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