Matthias Strolz über seine Wunschrolle im Parlament und die Droge Energie

Interview: J. Gepp, B. Tóth 
 | Politik | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

:: Matthias Strolz wirkt aufgekratzt, seine Stimme klingt heiser. Eine lange, aufregende Wahlnacht liegt hinter dem Neos-Parteichef. Vor der Tür zu seinem Büro warten schon das ZDF und die ARD. Die Flecken auf dem Teppichboden künden noch von der gestrigen Party.

Falter: Herr Strolz, wofür werden Sie sich als Erstes im Parlament einsetzen?

Matthias Strolz: Der erste Antrag wird auf Senkung der Parteienfinanzierung lauten. Das Niveau der Parteienfinanzierung in Österreich liegt pro Kopf um 1300 Prozent über jenem in Deutschland. Das ist zu viel.

Öffnen solche Maßnahmen nicht die Tür für eine Mäzene-Demokratie?

Strolz: Nein, solche Maßnahmen öffnen hoffentlich die Tür für Crowdfunding. Die Grünen beispielsweise haben vergangenes Jahr über elf Millionen Euro aus der Parteienförderung geholt, aber nur 11.000 Euro an Parteispenden gesammelt. Das ist ein Armutszeugnis.

Sie haben zwar viele Spenden, aber keine volle Transparenz.

Strolz: Wir haben eine Grenze von 3500 Euro, ab der

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