Wie gedruckt

Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Pressekolumne

Der Teaser auf dem Cover, der hat ja schon etwas: "Andi Gabalier: Jetzt spricht seine Liebe“, schreibt Österreich in seiner Sonntagsbeilage auf das Titelblatt. Hat die Gratiszeitung den Volksmusikstar, dem sie schon seit Monaten nachstalkt, endlich so weit, dass er das Geheimnis um sein Herzblatt lüftet? Gibt es jetzt endlich die von Österreich versprochene "Liebeserklärung“ der "Zucker-Puppe des Volksrockers“, wie das Blatt die Puls-4-Moderatorin Silvia Schneider nennt?

Wenn das Österreich-Interview von Schneider eine Liebeserklärung sein soll, ist Gabalier wohl Mitglied der christlichen "True Love Waits“-Bewegung: "Er ist ganz einfach ein netter Mensch, ein toller Künstler, eine bodenständige Person mit einem tollen Charakter“, sagt Schneider zu Österreich. Und auf Nachfrage: "Ich sage doch, dass er nett und toll ist. Als Mensch und als Musiker.“ Liebes Österreich, um mit "Sex sells“ punkten zu können, muss da bitte noch mehr Sex rein.


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