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Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

IT-Kolumne

Manchmal ist das Internet der allercoolste Ort, insbesondere weil dort die Dinge beim Namen genannt werden. Zum Beispiel ist es echt zum Genieren, dass die FPÖ bei der Nationalratswahl Nummer eins in der Steiermark geworden ist, sage ich als gebürtige Steirerin. Ebenfalls irritiert sind die Betreiber der Facebook-Seite "Steira Memes san very good“. Um ein Zeichen gegen blaue Angstmache zu setzen, schließen sie nun ihre Seite für ein paar Tage. Online war zu lesen: "Leitln, noch dem Ergebnis sperr ma die Seitn a Zeitl zua. Und: Über Kärntna brauch ma uns in Zukunft neama lustig mochn. Griaß eich.“

Ich finde diese Aktion toll, vor allem weil die Steira-Memes-Seite sonst eher mit Internetschabernack anstatt mit politischen Ansagen auffällt. Aber dieses Wahlergebnis - Platz eins für die Blauen - ist echt ein Trauerspiel. Leute, wisst ihr denn, wo das hinführt? Die Steiermark kriegt bald den Ruf eines zweiten Kärnten!


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