"Im organisierten Chaos“

Medien | Interview: Barbara Tóth | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Sie sind die jüngsten Medienerben Österreichs. Was wollen Niki Fellner, 29, und seine Schwester Jenny, 26, anders machen?

In fast allen familiengeführten Medienhäusern Österreichs steht die Erbengeneration kurz davor, das Ruder zu übernehmen. Bei den Salzburger Nachrichten ist Maximilian Dasch (30) in die Geschäftsführung aufgerückt, ebenso wie Eugen B. Russ (28) bei den Vorarlberger Nachrichten.

Im Gratis-Boulevardblatt Österreich führt Niki Fellner schon seit längerem den Online-Geschäftsbereich, nun ist seine Schwester Jenny zur Co-Herausgeberin von Madonna berufen worden. Der Falter traf die beiden vergangenen Donnerstag nach Dienstschluss um 19 Uhr im Café Museum zum gemeinsamen Interview.

Falter: Müssen Sie oder wollen Sie beide in die Fußstapfen Ihrer Eltern treten?

Niki Fellner: Wenn ich es machen müsste, würde ich es nicht machen. Mein Vater meinte, die Chance, bei einer Zeitungsgründung dabei zu sein, gibt’s nur einmal. Ich habe das eher als Ratschlag gesehen.


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