Technik  Dinge, die uns brauchen

Klein und trotzdem leistungsstark - das HTC One Mini

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Android-Smartphones sind meist entweder riesig - oder nicht besonders gut. Was bislang gefehlt hat, war ein kompaktes Gerät, in der Größe eines iPhone, das ausstattungsmäßig mit den "Großen“ mithalten kann. Das war wohl die Überlegung der Entwickler des HTC One Mini (390 Euro). Der kleine Bruder des HTC One hat ein hochauflösendes, sehr scharfes 4,3-Zoll-Display und einen schnellen Zweikernprozessor mit 1,4 Gigahertz, der für die meisten Anwendungen vollauf genügt. Von den 16 GB Speicher lassen sich elf GB nutzen, eine Speichererweiterung ist nicht möglich. Unter- und oberhalb des Displays befinden sich zwei Stereolautsprecher, die auch bei größeren Lautstärken guten Klang produzieren. Die auf Android basierende "Sense“-Bedienoberfläche hat HTC mit diversen zusätzlichen Anwendungen bestückt, wie etwa "BlinkFeed“, das Nachrichten aus Facebook, Twitter & Co. anzeigt. Eher mittelmäßig ist die 4-Megapixel-Kamera. Die "Ultrapixel“-Technologie bietet zwar überdurchschnittliche Lichtempfindlichkeit, die Auflösung ist allerdings eher bescheiden. Ziemlich schick ist das Alugehäuse. Mit seinen kompakten Abmessungen und nur 122 Gramm Gewicht liegt das Mini sehr angenehm in der Hand. Eine preisgünstigere Alternative ist das Samsung Galaxy S4 Mini (330 Euro), das zwar eine etwas bessere Kamera hat, aber kein so gutes Display. Die derzeit besten Smartphones sind leider zugleich die größten. Bei den etwas kleineren muss man Abstriche machen.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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