Klimt-Stifterin Ursula Ucicky: "Faire Lösung ist wichtig“

Feuilleton | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

:: Man möge die Fragen schriftlich an sie richten, sagte Ursula Ucicky, Stifterin der Klimt-Foundation und Schwiegertochter Gustav Klimts. Im Falter bricht sie nach Jahrzehnten ihr Schweigen.

Falter: Frau Ucicky, wie haben Sie Ihren Mann kennengelernt?

Ursula Ucicky: 1955 anlässlich einer Filmpremiere der Real Film in Hamburg.

Sie haben kurz darauf eine Geschichte über Ucicky geschrieben. Wussten Sie damals schon, dass Sie mit diesen Bildern leben würden?

Ucicky: Damals wusste ich, dass ich Gustav heiraten werde. Als Journalistin habe ich den Filmkünstler in seinem Zuhause porträtieren wollen, die Bilder waren für mich nichts als Teil einer geschmackvoll eingerichteten Wohnung.

Gab es ein großes Interesse an der Sammlung Ihres Mannes?

Ucicky: Schon zu Lebzeiten meines Mannes kamen Bilder als Leihgaben ans Belvedere, aber auch zur Kunst-Biennale nach Venedig. Ich erinnere mich auch, dass der Wiener Bürgermeister Franz Jonas Leihgaben für eine Klimt-Ausstellung erbeten hat. Einige Dankesbriefe

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