Buch der Stunde

Von Istanbul bis Bad Schallerbach mit Austrofred

Feuilleton | Sebastian Fasthuber 
 | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Als Freddie-Mercury-Wiedergänger mit Austropop-Texten hat Austrofred vor mehr als zehn Jahren seine Laufbahn begonnen. Was am Anfang als reine Gaudi gedacht war, hat sich als dankbares Ventil für die Ideen des Musikers und Autors Franz Wenzl erwiesen. Das Spektrum reicht von der bombastischen Lasershow ("Fire, Light & Austrofred“) bis zum Briefwechsel mit Mozart ("Du kannst Dir Deine Zauberflöte in den Arsch schieben“), wobei sich der Schwerpunkt aufs Bücherschreiben verlagert hat.

Mit "Hard On!“ legt der selbsternannte "Champion“ nach seiner Autobiografie ("Alpenkönig und Menschenfreund“), seinem Tagebuch ("Ich rechne noch in Schilling“) und erwähntem Briefwechsel nun seinen ersten Roman vor. Das Debüt erweist sich als packender Abenteuerroman zwischen Sinnsuche und purer Action. Austrofred muss sich wieder aufrappeln: Die Tour war aufgrund der hohen Produktionskosten ein finanzielles Desaster, und die Kritiker hauen sowieso nur mehr auf ihn hin. Als ihn da das Angebot


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