Bunter Hund mit grauem Haar

Feuilleton | Porträt: Gerhard Stöger | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Austropop-Altspatz Boris Bukowski überrascht als kurzweiliger Buchautor

Boris Bukowski gibt es zweimal. Boris der Erste ist regelmäßig im Regionalradio zu hören. Mit Liedern, die ihn vor rund 25 Jahren zu einem Star der österreichischen Popmusik machten. Von einer Liebe, die wie ein wärmender Mantel sei, singt er da, vom Fritze mit der Spritze oder davon, gleichzeitig hart und weich zu sein.

Boris den Zweiten trifft man bisweilen im Wiener Diskurstheater Garage X oder bei Konzerten der jüngeren österreichischen Popgeneration. Er sieht beinahe noch aus wie Boris der Erste: freundlich-verschmitzter Blick, charakterstarkes Gesicht, schwarze Lederjacke. Nur die stets abstehenden Haare sind mittlerweile nicht mehr blond, sondern weiß, und ein bisschen schütter sind sie auch geworden.

Jetzt gibt es noch einen dritten Boris Bukowski: Boris, den Buchautor. In "Unter bunten Hunden“ blickt der Musiker, der mit Leuten wie Wolfgang Schlögl von den Sofa Surfers gerade an einem neuen Album


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