Wien darf gerne Brüssel werden

Feuilleton | Ländervergleich: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Das Popland Belgien präsentiert sich beim Waves-Festival. Österreich könnte da einiges lernen

Eines eint Bands aus Belgien und Österreich: Sie haben es schwer, sich außerhalb der Heimat zu etablieren. Beim Festival Waves Vienna (siehe Kasten) tritt jetzt eine starke belgische Abordnung auf. Die Ansätze reichen von Synthiepop bis Postrock und von Shoegazing über Folk und Dreampop bis zu afrikanischen Klängen - und sie klingen durch die Bank spannend.

Mit Ausnahme des in Wien lebenden belgischen Musikpromoters Jeroen Siebens hat hierzulande aber noch kaum jemand von Bands wie Soldout, Girls In Hawaii, Dans Dans oder Flying Horseman gehört. Trotzdem geht es dem hoffnungsvollen jungen Musiker in Belgien besser als seinem österreichischen Pendant, sagt Siebens. Er ist auch Manager der Wiener Band Gin Ga (vormals: Ginga) und kennt daher die Situation beider Länder.

"Es gibt sehr viel Respekt für die eigene Musik, vom Publikum und auch von den Medien“, beschreibt Siebens die belgische


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