7 Sachen, die Sie über STURM eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Der Wind, das himmlische Kind?

Nein, gemeint ist der neue Wein, hierzulande auch Sturm genannt. Der aus weißen oder roten Rebsorten gepresste Traubenmost, dessen alkoholische Gärung gerade begonnen hat, war noch keiner Filtration unterworfen, weshalb er auch Staubiger oder Gestaubter genannt wird.

Heißt der Sturm Sturm, weil er die Verdauung so aufwiegelt?

Genau, immerhin führt Sturm schnell einmal zu Durchfall und Blähungen.

Was ist der Unterschied zwischen Most und Sturm?

Vor allem der Alkoholgehalt: Most gilt im Allgemeinen eher als Fruchtsaft - je nach Region auch bereits als vergorener Fruchtsaft. Sturm hingegen ist Wein in einem sehr frühen Gärungsprozess

Warum gibt es Sturm nie mit Stöpsel verschlossen?

Logisch: Da sich der Sturm immer noch mitten im Gärungsprozess befindet, brauchen die Gase Luft, um entweichen zu können. Verschlösse man die Flasche luftdicht, würde sie über kurz oder lang bersten.

In welchen Sorten gibt es Sturm?

Genauso wie Wein gibt es roten und weißen Sturm. In der Steiermark gibt es auch den rosa Schilchersturm.

Wie hoch ist der Alkoholgehalt des Sturms?

Der liegt im Durchschnitt bei etwa vier Prozent. Er gärt weiter, bis der größte Teil des enthaltenen Zuckers in Alkohol umgewandelt ist, und hat dann einen Alkoholgehalt von etwa elf Prozent.

Wird dem Sturm Kohlensäure zugesetzt?

Nein, die entsteht beim Gärungsprozess ganz von selbst.


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