Raupe Die kleine Kolumne im FALTER

Im Spital ein bisschen bei OPs zuschauen

Stadtleben | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Ich bin jetzt in der vierten Klasse Gymnasium, und gegen Ende des Semesters gibt es vier Tage Praktikum, an denen man sich das Berufsleben "anschauen“ kann. Dazu muss man sich für eine Stelle bewerben, und wenn man Pech hat, kriegt man nicht die Stelle, die man sich gewünscht hat. Dann sind da noch die Arbeitszeiten. Ich meine, ich will nicht von sechs in der Früh bis acht am Abend arbeiten. Und dann gibt es noch diese Gerüchte von wegen Kaffee machen und Wurstsemmeln holen und so. Was ich, falls das stimmt, total verblödet finde, weil es darum geht, was man im späteren Berufsleben machen will. Ich muss etwas davon sehen, was ich machen will/werde. Und es ist genauso unnötig, in einen Kindergarten zu gehen und zu sagen: "Super, nur bis vier arbeiten.“ Ich denke nur, dass es um einiges interessanter ist, wenn man im Spital bei Operationen ein bisschen zuschauen kann. Zum Beispiel.


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