Die Transformation des Chinakohls

Stadtleben | Gerichtsbericht: Irena Rosc | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Wie ein Elektroingenieur auf Keramik und auf Milchsäurebakterien kam

Neun Häuser zählt die Ortschaft Kleinraabs bei Neupölla im Waldviertel. Eines davon befand sich in einem Zustand, bei dem ein echter Waldviertler nur mehr nach einem Bagger zum Abreißen schreit. Jutta und Janos Szabo haben es vor 20 Jahren gekauft, um fortan mit ihren Kindern "am Nullpunkt“, wie Janos den Mittelpunkt zwischen ihrer beider Heimaten Kärnten und Ungarn nennt, als Künstler zu arbeiten und zu leben. Janos, gelernter Elektroingenieur und ehemaliger Kurator am Budapester Technischen Museum, mochte die "Unverdorbenheit der Waldviertler“ auf Anhieb, denn "sie haben mich sogleich als ungarischen Hilfsarbeiter wahrgenommen. Hier ist es wie vor 300 Jahren, ein eigenes Weltall. Der puritanische Lebensstil ist uns eine große Lehre.“

Der Luxus von Fließwasser und Raum

Auch heute gibt es in dem ehemaligen Wirtshaus keinen Luxus, außer Fließwasser und genügend Raum für Szabos kunsthandwerkliche Experimente.


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