Sexkolumne. Aufklärung für Zeitgenossen

Kater

Kolumnen | Heidi List  
 | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

So, jetzt sind alle müde nach der Wahl, manche traurig, mit den paar Ausnahmen, die sich über die Neos freuen, aber schon auch mit den Steirern weinen. Jedenfalls: Zeit, sich wieder um sich selber zu kümmern. Die Glotze bleibt jetzt abgedreht, die ist vor lauter Diskussionen eh matsch. Facebook aus, Twitter weg, E-Mails nur die paar, die man zum Arbeiten braucht. Hinsetzen, nettes Licht. Muttermale zählen. Sich über zehn Zehen freuen, wenn man weniger hat, die halt goutieren. Feststellen, was man so hat an sich und mit sich. Sich streicheln. Den anderen streicheln. Oder sich wen suchen zum Streicheln. Übers Streicheln freut sich jeder, immer, auch wenn’s wer nicht zugibt. Und dann gut Sex haben. Mal länger als sonst. Und öfter. Das ist wichtig. Freundlich sein. Die anderen trösten tut einem selber gut. Wird schon alles werden. Alles wird gut. Wir gestalten im Alltag, miteinander. Atmen. Es ist okay. Nein, funktioniert nicht. FUCK FPÖ-WÄHLER, IHR KAPIERT ES NICHT, IHR WERDET GEFISTET VON EINEM LANGEN BRAUNEN ARM, DER EUCH DANN EURE ARMSELIGE SCHEISSE ALS PROGRAMM VERKAUFT. Ah, das tat gut.

Was Sie nie über Sex wissen wollten: Heidi List antwortet, bevor Sie fragen


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