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Ein Würfel Zucker extra in den schwarzen Kaffee

Lexikon | aus FALTER 40/13 vom 02.10.2013

Nein, Mozes and The Firstborn ist nicht der gängigste Bandname, und es kommt auch nicht alle Tage vor, dass ein kleines Wiener Label zum Karrieresprungbrett für eine junge niederländische Band wird. Das neue Album "Mozes and The Firstborn" macht schnell klar, warum Siluh Records einen Narren an diesem Quartett gefunden hat. Mit einer fein austarierten Mischung aus Konzentration und Lässigkeit, jugendlichem Übermut und für diese Jugend dann doch überraschender Abgeklärtheit spielen die Sixties-affinen Mozes And The Firstborn garagigen Indierock zwischen Melodie und Rotzigkeit, wobei man im Zweifelsfall weniger die Rabiatperle gibt, sondern weit lieber einen Würfel Zucker zusätzlich in den extraschwarzen Kaffee wirft. Beim Siluh-Labelabend geben Mozes and The Firstborn im Rahmen des Waves-Festivals ihr Wien-Debüt. G S

Fluc, Fr 22.15


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