Technik  

Für den Profi zuwenig, für den Amateur gut genug

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas VaŠEk | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Unter einem "Convertible“ versteht man die Kombination aus Tablet und Notebook. In der Theorie klingt das Konzept einleuchtend: Vom Tablet hat man alle Vorteile des Touchscreens, vom Notebook die Tastatur und die Rechenleistung. In der Praxis jedoch stellen solche Geräte die Entwickler vor allerhand Tüftelaufgaben. Wie soll man die Tastatur unterbringen? Benutzt man einen Klapp- oder einen Schiebemechanismus? Und wie verhindern, dass die Dinger zu klobig werden?

Eine der einfachsten und überzeugendsten Lösungen bietet das Ideapad Yoga 11S (1199 Euro).

Das Gerät basiert auf einem relativ uneleganten, aber robusten Gelenkmechanismus: Klappt man den 11,6-Zoll-Bildschirm um mehr als 180 Grad auf, wechselt das Yoga 11S automatisch in den Touchscreen-Modus; die Tastatur dient dabei als Standfuß.

Innovativ ist die Gestensteuerung per Kamera, die etwa das Umblättern durch eine horizontale Handbewegung erlaubt - in Zukunft vielleicht eine Alternative zu Touchscreen und Maus. Der Akku hält immerhin vier bis fünf Stunden durch.

Für den Profi kann das "Yoga“ vielleicht noch etwas zu wenig, für den Durchschnittsanwender ist es gut genug.

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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