Jede Menge Öl auf Leinwand: wo derzeit überall Malerei zu sehen ist

Feuilleton | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Von konzeptuell bis expressiv, von Klassikern bis zu neuesten Positionen: Die Wiener Ausstellungslandschaft ist derzeit vollgepackt mit Malerei. Die Albertina zeigt Bilder von Henri Matisse und den Fauves, die Anfang des 20. Jahrhunderts mit ihren grellen Farben und groben Pinselstrichen den Weg in die expressive Abstraktion vorbereiteten. Neben den Gemälden zeigt die Ausstellung auch Zeichnungen, Bronzen, Keramiken und Steinskulpturen.

Unter dem Titel "Das Ich im Brennpunkt“ zeigt das Leopold-Museum einen weiteren frühen Avantgardisten, Oskar Kokoschka (1886-1980). Die in Zusammenarbeit mit dem Kokoschka-Zentrum der Universität für angewandte Kunst Wien entstandene Ausstellung stellt nicht die Arbeit an der Leinwand in den Mittelpunkt, sondern die Rolle der Fotografie im Schaffen des Künstlers. So sind in der Ausstellung etwa einige der berühmten Porträts Kokoschkas zu sehen, deren Entstehungsprozess anhand der fotografischen Dokumentation der Porträtsitzungen im Detail nachvollziehbar


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