Kinderbuch der Stunde

Wenn die Yetis vor den Menschen flüchten müssen

Feuilleton | Isabella Grossmann | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Reinhold Messner war ihm schon dicht auf den Fersen, aber leider hatte er bei seinem Zusammentreffen mit dem sagenhaften Zottelwesen keinen Fotoapparat zur Hand. Immerhin erfuhr die staunende Weltöffentlichkeit von seiner Begegnung mit dem Yeti, dass der Schneemensch ein schwarzes Tier ist, das auf zwei Beinen geht und nachts pfeift. Dabei hat der berühmte Bergsteiger eine wichtige Kleinigkeit übersehen: Die Füße des Yetis haben acht Zehen und stehen nach hinten statt nach vorn. Wenn man glaubt, der Yeti ist vor einem, ist er in Wirklichkeit hinter einem, er ist also nie dort, wo man ihn vermutet. Diese verblüffenden neuen Erkenntnisse über das geheimnisvolle Himalaya-Wesen hat Eva Ibbotson (1925-2010) dankenswerterweise in ihr letztes Kinderbuch einfließen lassen.

Die Geschichte geht nämlich so: Lady Agatha, ein schönes junges Mädchen, wird während einer Himalaya-Expedition von einem besorgten Yetivater entführt, der sie als Ersatzmutter für seine drei Yetikinder auserkoren


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