"Schule muss nicht so sein, wie sie ist“

Feuilleton | Filmnachbesprechung: Gerhard Stöger | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Erwin Wagenhofer hat einen Dokumentarfilm über Bildung gemacht. Was sagt ein Lehrer zu "Alphabet“? Ein Kinobesuch mit Niki Glattauer

In "We Feed the World“ hat sich Erwin Wagenhofer mit Nahrung beschäftigt, in "Let’s Make Money“ mit Geld. "Alphabet“, der abschließende Teil seiner Dokumentarfilm-Trilogie, widmet sich dem Thema Bildung und lässt kein gutes Haar am Schulsystem, wie wir es kennen. Es würde den Menschen nicht ausreichend auf das Leben vorbereiten, sagt der österreichische Regisseur, ihn geradezu mit einem falschen Alphabet ausstatten und letztlich ein System der Angst etablieren.

Ist es wirklich so schlimm? Wir waren gemeinsam mit Niki Glattauer, Ex-Journalist, Lehrer im zweiten Bildungsweg sowie Buchautor, im Kino und haben uns anschließend mit ihm über "Alphabet“ unterhalten. Von Lehrkräften spricht Glattauer dabei zumeist in der weiblichen Form - Männer würden das verkraften, meint er.

Falter: Herr Lehrer, welche Note bekommt "Alphabet“?

Niki Glattauer:


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