Stadtrand 

Von den fliegenden Händlern der Stadt

Urbanismuskolumne

Stadtleben | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Man kennt sie ja, die rasenden asiatischen Händler, die mit ihren Trolleys durch die Stadt ziehen und einem diverses funkelndes und leuchtendes Klimbim verkaufen möchten. Sie tingeln von Lokal zu Lokal, um dort ihre schwere Fracht vor einem auszubreiten: Leuchtdildos, mit denen man auf Partys Stimmung machen kann etwa. Oder Pornos aus Nordkorea - im Original versteht sich. Oder die berühmte asiatische Winkekatze. Wer nichts kauft, erntet meist erstaunt fassungslose Blicke. Wer kann bei diesem Topangebot von Waren schließlich nein sagen?! Neuerdings trifft man auf Wiener Straßen zwei neue Arten fliegender Händler: Rumänen mit Säcken voll Parfums und - der letzte Schrei - Inder mit einem Sortiment "Solingen“-Küchenmessern. Während die Parfums oft aus heimischen Drogeriemärkten stammen, fragt man sich, was es mit den Indern und den Messern auf sich hat. Welchen Draht haben die zu der deutschen Traditionsmessermanufaktur? Gibt es etwa eine geheime Kooperation zwischen den beiden Nationen? Einen Pakt, zur Eroberung der Weltherrschaft am Messermarkt?


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige