Von Jägern und Sammlern

Stadtleben | Ausblick: Birgit Wittstock | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Das diesjährige Urbanize!-Festival stellte sich auch die Frage nach der richtigen Ernährungsweise

Im Gemeinschaftsgarten Löwenzahn reifen gerade die letzten Paradeiser, wuchert der Mangold wie Unkraut und auf den letzten Blumenblüten summen die Bienen. Hier, inmitten der Brigittenau, ziehen 26 Leute gemeinsam ihr eigenes Gemüse, pflanzen Kräuter und Blumen. Die kleine Anbaufläche oberhalb der U-Bahn-Trasse - die Schnellbahn zur linken, eine Schule zur rechten Seite - wird seit vergangenem Mai bestellt. Sie ist einer jener Gemeinschaftsgärten, wie sie inzwischen an vielen Ecken der Stadt entstanden sind; von der Gebietsbetreuung installiert und von Anrainern des jeweiligen Bezirks beackert. "Was etwas schade ist, ist, dass wir so eine homogene Truppe sind, also fast alles Österreicher mit akademischem Hintergrund“, sagt Elisabeth Sanglhuber, Rechnungsprüferin des Projekts und von Beruf Landschaftsplanerin an der Boku.

Ein Problem, das die derzeit 32, großteils von der Stadt Wien


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