Wien, wo es isst  

Europlaza: Auch Manager leben nicht nur von Automatenkaffee

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Gibt ja viele Büros, Firmen, Gebietskrankenkassen in der Wienerbergstraße, müsste somit auch viele Geschäfte, Lokale, Infrastruktur geben. Nein, gibt es nicht. Dafür gibt es die Europlaza, ein Konglomerat aus Verwaltungszweckbauten in Stahl und Glas, in denen so Firmen wie Coca-Cola, Nestlé, Danone, Microsoft und andere Sympathieträger das Geschick ihrer österreichischen Märkte steuern. Weiß man nicht, weil man dort nie ist, seit gut zehn Jahren wächst dieses Ding da jedenfalls so vor sich hin und verdoppelt sich demnächst noch einmal.

Der Manager soll in die Kantine

Interessant: für 212.000 Quadratmeter Nutzfläche und wahrscheinlich ein paar tausend Beschäftigte gibt’s derzeit eine riesige Eurest-Kantine (mit Öffentlichkeitsrecht), in der man sich - je nach Kantinen-Gusto - an den Bereichen "traditionell“ und "mediterran“ anstellen kann. Die restliche Versorgung wird einstweilen von einem Nespresso-Lokal, das aber auch Wurstsemmeln hat, abgewickelt. Gebrauchte Nespresso-Kapseln


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