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Am besten sich zusammenrotten und Suppe kochen mit Karotten

Grundkurs Kochen (219)

Stadtleben | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

E s wird Herbst. Die eiskalten Morgen und ebenso kühlen Abende machen Hunger auf Suppe. Deshalb gibt es diese Woche Karottensuppe, und zwar die denkbar einfachste: Man nehme ein Kilo junger Karotten (geht auch mit alten, schmeckt aber mit süßlichen eindeutig besser, da alte Karotten oft dazu neigen, etwas bitter zu sein), vier geschälte Knoblauchzehen, ein daumengroßes, geschältes Stück Ingwer, je nach Belieben zwei bis drei getrocknete Chilischoten und werfe all dies zusammen in einen Topf. Man gieße mit Wasser auf, und zwar so weit, dass die Karotten schön bedeckt sind. Dann füge man einen Gemüsesuppenwürfel hinzu. Man lasse alles zusammen köcheln, bis die Karotten schön weich sind. Nun nehme man den Pürierstab und verquirle Karotten, Knoblauch und Ingwer zu einem sämigen Brei. Je nach Belieben kann man die Suppe noch mit Wasser aufgießen - abhängig davon, ob man mehr auf breiig oder auf dünnflüssig steht. Salzen und pfeffern nicht vergessen: Wer will, kann auch noch mit ein wenig Bohnenkraut nachwürzen.

Da sich das in den Karotten enthaltene Vitamin A bekanntlich nur in Fett löst, steht man nun vor der Wahl, die Suppe entweder mit einem kräftigen Schluck Kürbiskern- oder Olivenöl zu verfeinern, oder einen Becher Sauerrahm darunterzumischen. Crème fraîche eignet sich natürlich auch ausgezeichnet. Je nachdem, wie viel Fettgehalt man sich eben wünscht. Dazu schmeckt frisches Vollkornbrot vorzüglich. BW

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