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Stadtleben | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Was ist der Unterschied zwischen einem Espresso und einem Coffeeshop? Das ist mittlerweile gar nicht mehr so leicht zu sagen, weil die Grenzen fließend sind. Aber versuchen wir’s so: Das Espresso vermittelt gewissermaßen einen Lebensstil der italienischen 1950er- und 1960er-Jahre, als es darum ging, schick und modern zu sein, offen, transparent, aber eben auch darum, Gas zu geben und nicht lang herumzuhängen. Der Coffeeshop ist da zwei Generationen später dran, ein Rückzugsort für die Ausgebrannten, ein Asyl für die, die ständig Gas geben müssen, pfeif auf schick!, pfeif auf modern!, dunkel, geborgen. Mittlerweile existiert beides nebeneinander, manchmal sogar miteinander.

Mentone Wunderbares Beispiel (eines der letzten), wie das klassische Espresso gemeint war. Ein ehemaliges Aida-Café, ein schöner Ort, an dem man gerne ein bisschen verbleibt. Eine der besten Zeitreise-Oasen der Stadt.

7., Kircheng. 7, Tel. 01/523 53 82, Mo-Sa 7-19 Uhr

Unger und Klein im Hochhaus Perfektes Beispiel


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