Café-Konditorei 2.0

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Potyka: Eine alte Konditorei kann durchaus auch eine neue Konditorei werden

Fragt man Anna Potyka, was sie den vorher gemacht habe, also bevor sie ihr neues Café gegenüber dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder aufgemacht hat, sagt sie: "eigentlich alles“. Das ist wahrscheinlich ein wenig übertrieben, aber Technische Zeichnerin kam zumindest vor, Film kam vor, Weltreise kam vor.

Okay, und dann übernahm sie eine Konditorei in der Schmelzgasse, die vor langer Zeit einmal die Hauptbäckerei der Familie Querfeld (Café Landtmann, Mozart, Museum ...) war und, nachdem deren Produktion in den 23. Bezirk übersiedelt war, eine dieser ganz normalen Konditoreien wurde, in die man eigentlich nie geht.

Und man muss sagen: Wie eine dieser Konditoreien, in die man nie geht, schaut das Café Potyka jetzt also echt nicht aus. Wofür in erster Linie der Schweizer Innendesigner Robert Saladin verantwortlich ist, der da mit Braun-, Gelb-, Grau- und Beigetönen, mit Fliesen und vor allem mit einer Ladung


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