Vortrag/Diskussion Tipp

125 Jahre Burgtheater: ein Jubiläumskongress

Lexikon | W K | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Die Institution Burgtheater wurde 1776 gegründet, also vor 237 Jahren. Ein runderes Jubiläum feiert die Immobilie Burgtheater: Das Haus am Ring wurde 1888 eröffnet, also vor 125 Jahren. Dieser Geburtstag ist Anlass für einen dreitägigen "Jubiläumskongress" im Burgtheater, den die langjährige Co-Direktorin Karin Bergmann unter dem Motto "Von welchem Theater träumen wir?" gestaltet hat. Die Teilnehmerliste kann sich sehen lassen; unter anderem werden gleich fünf Burgtheaterdirektoren auftreten: Gerhard Klingenberg (1971-1976), Achim Benning (1976-1986), Claus Peymann (1986-1999), Klaus Bachler (1999-2009) und Matthias Hartmann (seit 2009).

Der Freitag steht im Zeichen des Rückblicks. Über den Mythos Burgtheater im Wandel der Zeiten sprechen der Historiker Oliver Rathkolb, die Theaterwissenschaftlerin Hilde Haider-Pregler und der frühere Chefdramaturg Reinhard Urbach; ein anderer Ex-Dramaturg, Hermann Beil, unterhält sich mit Klaus Maria Brandauer, André Heller mit Claus Peymann.

Am Samstag geht's um die Gegenwart des Burgtheaters - und des Theaters an sich. Neben den Ex-Direktoren Bachler und Benning referieren u.a. Franz Schuh, die Regisseure Andrea Breth und René Pollesch sowie die Intendanten Thomas Oberender (Berliner Festspiele) und Johan Simons (Münchner Kammerspiele); aus dem politisch derzeit ungemütlichen Ungarn berichtet Regisseur Robert Alföldi. Ergänzt wird das Programm durch zwei Diskussionsrunden.

Am Sonntag wird der Kongress mit einer Matinee abgeschlossen. Die Festrede hält der ungarische Schriftsteller György Konrad, eine Grußbotschaft von Elfriede Jelinek wird verlesen. Wer einen 3-Tages-Pass (€ 25,-) erwirbt, erhält an den Kongresstagen 25 % Ermäßigung für die Abendvorstellungen im Burgtheater.

Burgtheater, Fr 14.30, Sa 10.30, So 11.00


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