Kunst Vernissagen

Brennende Gedanken auf erloschenem Gestein

Lexikon | NS | aus FALTER 41/13 vom 09.10.2013

Bei ihrer ersten großen Ausstellung in Wien präsentiert die in London lebende Künstlerin Ursula Mayer im 21er Haus eine Trilogie, die aus ihren jüngsten Filmen "Gonda","Medea" und "Cinesexual" besteht. Hauptdarstellerinnen sind das Transgender-Model Valentijn de Hingh und die US-Musikerin JD Samson, die auch von der Band Le Tigre bekannt ist. Für den collageartigen Film "Gonda" nahm sich die Künstlerin einen wenig bekannten Roman der russisch-amerikanischen Schriftstellerin Ayn Rand (1905-1982) zur Vorlage. In dessen Zentrum steht der Filmstar Kay Gonda, die ihren Tod vortäuscht, um die Treue ihrer Fans zu testen. Mayer versetzt ihre Schauspieler in eine vulkanische Landschaft, begleitet von einem Text, der unabhängig von den Bildern funktioniert. Zur Eröffnung der Schau "But We Loved Her" findet eine Liveperformance statt.

21er Haus, Sa 19.00; bis 12.1.


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