Kolumne  Außenpolitik

USA: die Weltmacht in der Geiselhaft von Extremisten

Franz Kössler | Falter & Meinung | aus FALTER 42/13 vom 16.10.2013

Die USA könnten sich nicht als führende Weltmacht behaupten, wenn nicht ein wesentlicher Teil der Welt davon überzeugt wäre, dass sie über ein funktionierendes politisches System verfügen, das sie berechenbar und zuverlässig macht. Die jüngste politische Blockade in Washington gefährdet diesen Grundkonsens. Sie untergräbt Washingtons Führungsrolle.

Selbst die Chinesen, die sich an anderen gesellschaftspolitischen Zielen orientieren, haben einen guten Teil ihrer Reserven in Anleihen des amerikanischen Staates investiert. Mit der Geste der Überlegenheit drängen sie nun die USA, endlich die notwendigen Entscheidungen zu treffen. An diesen hängt der Wert der chinesischen Investitionen und, da der Dollar noch immer die führende Weltwährung ist, das Schicksal der globalen Wirtschaft.

Einen Triumph im Wettstreit um die Führungsrolle in Asien konnte die chinesische Führung schon feiern: Präsident Obama musste wegen der Budgetkrise seine Teilnahme am Treffen der Apec, der Organisation

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