"Sozialstaat rein“ statt "Ausländer raus“


Überblick: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 42/13 vom 16.10.2013

Statt mit offenem Hass auf Migranten wirbt Europas extreme Rechte mit Sozialem - als Nächstes bei der EU-Wahl

Rechtsextrem kann teuer werden. Sie werde alle Medien klagen, die den französischen Front National (FN) als "rechtsextrem“ bezeichnen, drohte Parteichefin Marine Le Pen. Diese Zuschreibung sei "beleidigend“, findet die FN-Chefin.

Nannte Parteigründer Jean-Marie Le Pen Gaskammern noch ein "Detail der Geschichte“, beschreibt seine Tochter Marine die FN als "Vereinigung von linken und rechten Patrioten für die Freiheit, Souveränität und Identität Frankreichs“. Marine Le Pen, seit 2011 an der Spitze der rechtsextremen Partei, macht, was Rechtspopulisten derzeit quer durch Europa betreiben: Eine "Dédiabolisation“, eine "Entdämonisierung“ der Partei, um sie salonfähig zu machen. Die Strategie scheint aufzugehen. Der neue Front könnte laut einer Umfrage im Auftrag der französischen Zeitung Le Nouvel Observateur bei der EU-Wahl im Mai 2014 stärkste Partei werden.

Auch

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige