Neues aus dem Supermarkt


Besuch: Barbara Tóth

Politik | aus FALTER 42/13 vom 16.10.2013

Seriöser Thinktank oder neoliberaler Agent provocateur? Wofür die neue Denkfabrik Agenda Austria steht

Franz Schellhorn traut sich. Er nimmt auf der Sitzbank des Künstlers Erwin Wurm Platz, die aus einer gekippten alten Schranktür gezimmert wurde und nun im mächtigen Foyer seines Büros thront. Die meisten Besucher hatten Berührungsängste vor dem Kunstwerk.

Wurms verqueres Sitzobjekt ist hier Programm. Schellhorns Agenda Austria ist Wiens jüngster Thinktank. Er will nicht nur streitbarer sein als die bestehenden, sondern auch ein bisschen schicker. Und was eignete sich besser, das zu zeigen, als Möbelobjekte Wurms? Alltägliches mit einem zweiten Blick in einen neuen Kontext setzen. Das konnte Wurm und das will auch Schellhorn mit seiner neuen, kleinen Denkfabrik.

Kann eine alte Schranktür nicht auch eine Sitzbank sein? Kämpft sich Österreich wirklich mit so wenigen Arbeitslosen durch die Krise? Ist der Wohnungsmarkt tatsächlich so teuer, wie die SPÖ auf ihren Wahlplakaten behauptet?

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