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Medien | Bericht: Sibylle Hamann | aus FALTER 42/13 vom 16.10.2013

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In der Biologie gibt es zwei Arten von Beziehungen zwischen lebenden Organismen: symbiotische und parasitäre. Bei der Symbiose gehen zwei verschiedene Lebewesen eine Beziehung ein, die für beide Teile vorteilhaft ist: die Ameise und die Blattlaus, der Clownfisch und die Seeanemone, die Kuh und ihre Darmbakterien, oder das Nilpferd und der Putzerfisch. Das große Tier schützt das kleine, dafür pickt das kleine dem großen die lästigen Insekten aus der Haut. Tut beiden gut.

Beim biologischen Parasitentum hingegen profitiert nur ein Teil von der Paarbeziehung. Das eine Lebewesen blüht, gedeiht und pflanzt sich fort, das andere hingegen wird seiner Lebenssäfte beraubt, wird schwach und schwächer und geht am Ende manchmal gar elend zugrunde. So ist das bei der Malariamücke und dem Menschen. Dem Fadenwurm und dem Ferkel. Oder der Mistel und der


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