Luster, Lounge und Limousine

Feuilleton | Reportage: Nicole Scheyerer | aus FALTER 42/13 vom 16.10.2013

Letzte Woche ging die Kunstmesse Viennafair über die Bühne. Der erwartete Geldadel aus Osteuropa ließ sich nicht blicken

Ein für alle Mal: Nein, er sei kein Oligarch, betonte Dmitry Aksenov auf der Pressekonferenz der diesjährigen Viennafair. "Ich weiß nicht so viel über Kunst“, bekannte der millionenschwere Moskauer Unternehmer, der seit heuer den Löwenanteil an der Betreibergesellschaft der Messe besitzt. Als Immobilienentwickler interessiere ihn die Beziehung von Kunst zu Design und Lifestyle. Und die Kuratorinnen Vita Zaman und Christina Steinbrecher-Pfandt würden ihren Job ohne sein Zutun großartig erledigen.

Der Hut mit langer Feder, den die 1976 in Litauen geborene Kuratorin Zaman auf dem Podium trug, sollte wohl ein trachtiges Statement sein. Dazu trug die lange Jahre in New York tätige Blondine schwarze Handschuhe und erklärte das neue Begleitprogramm der "School of Happiness“, eine Dialogreihe mit Künstlern zum Thema Glück, die auch kunstfernes Publikum zur "sozialen


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