Nüchtern betrachtet 

Wie der Schweizer Schwulitäten vermeidet

Feuilleton | aus FALTER 42/13 vom 16.10.2013

Vor 24 Jahren haben Tex Rubinowitz und ich eine Erstbesteigung des Stephansdoms mit Sauerstoffflaschen unternommen und in der Türmerstube die finnische Flagge gehisst. Hernach habe ich einen Brief an die finnische Botschaft geschrieben, ob man uns nicht einladen wollte, damit wir unser Treiben zur Vertiefung der österreichisch-finnischen Freundschaft zum Beispiel im Puijo-Turm von Kuopio fortsetzen könnten. Einige Jahre später bin ich tatsächlich nach Finnland eingeladen worden und arbeite immer wieder als Gelegenheitsreisejournalist.

Unlängst war ich in der Schweiz. Das Sich-in-die-Schweiz-einladen-Lassen ist für unsereinen die einzige Chance, überhaupt in die Schweiz zu gelangen, denn die Schweiz ist nach den Spielregeln von DKT organisiert: Sich dort in einem Wirtshaus was zum Essen zu bestellen, ist so, als müsste man am Kurfürstendamm mit drei Hotels übernachten. Von dem Geld, das man in der Schweiz für einen Wurstsalat bezahlt, könnte man im halben Burgenland ein Jahr

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