Odyssee per Roller

Stadtleben | Dokumentation: Sibylle Hamann | aus FALTER 42/13 vom 16.10.2013

Roller sind super. Rollerständer auch. Wer versucht, einen aufstellen zu lassen, lernt allerdings, wie Wien funktioniert

Scooter sind das beliebteste Verkehrsmittel bei Schulkindern. Man ist schneller als zu Fuß und schaut lässiger aus. Ein Scooter ist wendiger als ein Fahrrad, kann in die Straßenbahn mitgenommen werden, man braucht keinen Helm und fährt am Gehsteig. Bloß einen Nachteil hat er: Er wird leicht geklaut. An Fahrradständern lässt er sich kaum befestigen, in den Gebäuden gibt es oft keine Abstellmöglichkeiten. In den meisten Schulen Wiens sieht man also täglich Kinder, die mit geschulterten Scootern über die Treppen stürmen. In den Klassenräumen oder auf den Spinden liegen dann die Scooterstapel.

Theoretisch ist das ein kleines Problem, mit einer recht einfachen Lösung: Die 47-jährige Wiener Unternehmerin Katharina Scichilone hat Scooterständer erfunden. Sie sind klein und kostengünstig, werden nachhaltig produziert und tragen den Namen "Rollerstop“. 6000 solcher


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