Im Trippelschritt zu regulierten Banken

Kommentar: Kurt Bayer | Falter & Meinung | aus FALTER 43/13 vom 23.10.2013

Die EU hat eine gemeinsame Bankenaufsicht beschlossen. Die entscheidenden Maßnahmen bleiben aber noch offen

Am 15. Oktober wurde die erste Säule von Europas sogenannter "Bankenunion“ Wirklichkeit: Der Ecofin-Rat hat eine europäische Bankenaufsicht beschlossen. Was bedeutet diese Maßnahme? Welche Geschichte steckt dahinter? Und ist es nun genug der Regulierung, die dem Bankensektor weltweit seit Ausbruch der großen Krise im Jahr 2008 auferlegt wird?

Mit dem nunmehrigen Grundsatzbeschluss zur "Bankenunion“ jedenfalls übernimmt die Europäische Zentralbank in Frankfurt (EZB) die Hauptverantwortung für die Bankenaufsicht. Sie soll die größten - die sogenannten systemrelevanten - Banken beaufsichtigen, die kleineren bleiben unter Aufsicht der Nationalstaaten. In Kraft treten soll die Regel mit Beginn 2015. Als erster Schritt wird die EZB im Frühjahr 2014 einen neuerlichen "Banken-Stresstest“ durchführen, der die Kapitalisierungserfordernisse und Zukunftsfähigkeit von Europas

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