Buch der Stunde

Mandy und Erika heißen jetzt Maryke und Dinka

Feuilleton | aus FALTER 43/13 vom 23.10.2013

Pong ist bekanntlich das Geräusch, das beim Retournieren eines Tischtennisballs ertönt, zum anderen der Name jenes Titelhelden, mit dem Sibylle Lewitscharoff (siehe auch S. 28ff.) 1998 die literarische Bühne betrat und auch gleich den Bachmannpreis gewann. Auf der letzten Seite war der sympathische Zwangsneurotiker damals über den Dachrand gehechtet -"mit schallendem Juchhe dem Mond entgegen“ -, und der mit den Naturgesetzen halbwegs vertraute Leser musste davon ausgehen, dass Pong sein Ziel nicht erreicht und stattdessen dem eigenen Leben eine Ende gesetzt hat.

15 Jahre später nun landet "Pong redivivus“ im Gezweig einer Blutbuche, ist also noch einmal vergleichsweise glimpflich davongekommen, obgleich er durch einen Spitalsaufenthalt aus dem Orbit seines Alltags gekegelt wird. Es wäre aber nicht Pong, würde er die Zumutungen einfach hinnehmen. Haben die Schwestern so blöde Namen wie Mandy und Erika, dann wird das vorhandene Buchstabenmaterial zur Neubenamsung genutzt (Maryke

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