"Unsere Techniker stehen denen im Silicon Valley in nichts nach“

Stadtleben | aus FALTER 43/13 vom 23.10.2013

:: Runtastic ist ein Welterfolg. Die Handy-App ortet einen beim Laufen und zeichnet Route und Geschwindigkeit auf. Mehr als 20 Millionen registrierte User nutzen das Service. Kürzlich kaufte der deutsche Axel-Springer-Konzern 50,1 Prozent des Unternehmens. Aber das ist nur der Anfang: Die oberösterreichische Firma Runtastic will zur globalen Fitnessmarke werden, wie Mitgründer und CEO Florian Gschwandtner berichtet. In Kürze wird er in Wien beim Pioneers-Festival auftreten und neue Produkte vorstellen. Im Interview erzählt der Firmenchef, wie man erfolgreich ein Start-up aufbaut und was in Wien noch besser werden muss.

Falter: Herr Gschwandtner, Ihre Firma ist das Aushängeschild der österreichischen Start-up-Szene. Jetzt jubeln alle. Gab es anfangs auch jene, die die Idee für verrückt hielten?

Florian Gschwandtner: Absolut. Anfangs suchten wir Investoren und erhielten auch viele Absagen. Zum Beispiel hieß es: Das ist doch nur ein Gadget, auf so etwas kann man keine Firma aufbauen.


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