Im Plüschkrankenhaus

Stadtleben | aus FALTER 43/13 vom 23.10.2013

Das Teddybär-Krankenhaus soll Kindern die Angst vorm Arztbesuch nehmen

bericht: stefan kluger

Alles ist fremd. Groß, verwinkelt und unheimlich soll es dort sein. Die Menschen tragen weiße Kleidung und reden nur unverständliches Zeug. Manchmal wollen sie sogar Blut, erzählt man. Ein Krankenhaus ist eben ganz schön zum Fürchten. Oder etwa nicht?

Den Kindern die Angst vorm Krankenhaus und vor Medizinern zu nehmen ist das erklärte Ziel des Projekts "Teddybär-Krankenhaus“. Es soll ihnen dabei helfen, in entspannter Atmosphäre und auf spielerische Art und Weise den Alltag im Spital nachzuempfinden - ohne selbst betroffen zu sein.

Zu diesem Zweck bringen die Kinder - die meisten sind im Volksschulalter - ihre Stofftiere mit: die Patienten. Kinder und ihre Eltern, Lehrer oder Kindergartenpädagogen werden dort von speziell geschulten Medizinstudenten empfangen, den "Teddy-Docs“. Die Teddy-Ärzte und -Ärztinnen wollen den Kleinen nicht nur lustige und spannende Stunden bescheren, sie


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