Vom Schandfleck weg

Stadtleben | Bauvisite: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 43/13 vom 23.10.2013

Alles rechtens: Am Hernalser Gürtel entsteht gerade ein neues Hochhaus

Manchmal muss man hoch hinauf steigen, um den Überblick zu behalten. Aus der Perspektive von etwas über 40 Metern über der Stadt sieht das mit den Türmen schon ganz anders aus. Kirchtürme überall nämlich und, eher am Rande, Hochhäuser. Einige stehen in Grüppchen wie an der Donau oder auf dem Wienerberg, andere vereinzelt wie der Wohnturm in Ottakring.

Am Hernalser Gürtel ist in den letzten Monaten ebenfalls ein Haus in die Höhe gewachsen. Gleich vis-à-vis der U6-Station Josefstädter Straße macht der "Hernalser“, wie das Gebäude Marketing-peppig schon jetzt heißt, der Breitenfelder Kirche am Uhlplatz auf der anderen Gürtelseite mächtig Konkurrenz - nicht nur was die Höhe betrifft.

Blickt man vom Brunnenmarkt auf den momentan noch eingerüsteten Neubau, der in wenigen Monaten fertig sein soll, sieht man von den beiden Kirchtürmen im historistischen Ziegelstil nur noch einen, der andere ist verdeckt.


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