Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Schlickplatz: Die Kaserne stört gar nicht

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 43/13 vom 23.10.2013

Eine kleine Facebook-Umfrage ergab: Das Grenzgebiet zwischen Erstem und Neuntem wurde als interessante Zone erachtet. Okay, leichte Übung, denn dieses Grätzel besteht zur Hälfte aus der Rossauer Kaserne, die andere Hälfte wird von den drei nach Maria Theresia, der böhmischen Stadt Kolin und Josef Georg Hörl benannten Straßen beziehungsweise Gassen bestritten. Interessant: Für ein Grätzel in unmittelbarer Nähe zur Ringstraße gibt’s hier erstaunlich viele Tischlereien. Auch erstaunlich: Die Bewohner der Kaserne essen offenbar nicht.

Sushi oder Augsburger?

Aber egal, wir beginnen links unten, wo sich im Block des Hotel de France zwar irgendwelche Restaurants befinden, die uns aber nicht interessieren. Anders als die kleine Sushi-Bar Daihachi, die mal zu den besten der Stadt zählte und nach Abgang des charismatischen Gründers zumindest noch recht gut ist.

Ein feines Kuriosum gleich gegenüber: Feinkost Biskup ist eine Art Imbissgreißlerei mit großartigem Terrazzoboden, in der


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