Bei Familie Erna

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 43/13 vom 23.10.2013

Ein Lokal, das schon so ziemlich alles war, ist zur Abwechslung einmal richtig nett

Erna B. heißt in Wirklichkeit Elisabeth Bader, kommt aus dem Burgenland, hat in Wien Sozialpädagogik studiert, arbeitete als Heilpädagogin und "macht jetzt eben einmal ganz was anderes“. Nämlich ein Lokal, das seinen Vorbetreibern bisher nicht so wahnsinnig viel Glück brachte, länger als ein halbes Jahr war hier kaum wer drin, und das, obwohl es die erste Wirkungsstätte von Silent Cook Patrik Müller war.

Aber Elisabeth Bader hat ein Konzept, das zwar nicht irgendwie außergewöhnlich, einzigartig oder niederschmetternd wäre, das in seiner Schlichtheit aber eben auch einen enormen Charme besitzt und bei näherer Betrachtung gar nicht so naiv wirkt, wie man auf den ersten Blick vielleicht glauben möchte: Sie bäckt Kuchen und Torten nach den Rezepten ihrer Oma Erna, macht Antipasti und Strudel, so wie sie es von ihrer Mutter gelernt hat, setzt außerdem selber Liköre an und drückt großartigen


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