Kunst Kritik

Abstrakte Malerei, ready to wear

Lexikon | aus FALTER 43/13 vom 23.10.2013

Warum Gemälde nicht mal um den Hals tragen? Ei Arakawa sucht in seinen Performances Körperkontakt mit der Leinwand. Dabei erhält der Künstler stets viel Unterstützung: Der in New York lebende Japaner, der sich auf Vorläufer aus den 50er-Jahren wie die Gutai Group oder Jikken Kobo bezieht, tritt stets mit anderen auf. Im Rahmen des Galerienprojekts curated by_vienna bringt Arakawa in einer Installation viel zusammen: etwa die bunten Glasarbeiten von Kerstin Brätsch, Nikolaus Gambaroffs Selbstporträts oder Performancevideos aus dem Guggenheim Museum. Auch eine für die Galerie entstandene Performance wird gezeigt. In ihrer Aufweichung von Gattungsgrenzen und Autorenschaften ist die Schau so sympathisch wie schwer durchdringbar. NS

Galerie Meyer Kainer, bis 14.11.


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