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Feuilleton | aus FALTER 44/13 vom 30.10.2013

Kunst-Restitution 1

Ende September wurde in Wien die Gustav-Klimt-Foundation gegründet, die mehrere Werke des Jugendstil-Künstlers besitzt (der Falter berichtete). Bei einem der Bilder handelt es sich um ein Porträt der Wienerin Gertrud Loew, deren in Kalifornien lebender Sohn Anthony Stephen Felsövanyi die Rückgabe des Gemäldes, das in der Nazizeit in den Besitz von Gustav Ucicky gelangt war, forderte. Die Betreiber der Stiftung versprachen den Fall zu prüfen, was Felsövanyi nicht mehr erleben wird: Er starb vor wenigen Tagen im Alter von 99 Jahren. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) kritisierte das Vorgehen der Stiftung und nannte die daraus entstandene "Aufregung und Kränkung" als Ursache für das Ableben von Felsövanyi. Andreas Nödl, der Rechtsanwalt der Stiftung, bezeichnete diese Aussage als "ausgesprochen unpassend". Man werde sich um eine "gerechte und faire Lösung bemühen".

Kunstrestitution 2

Der US-Rechtsanwalt E. Randol Schoenberg fordert die Rückgabe eines Gemäldes


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