Monsieur Uderzo sitzt nur noch im Aufsichtsrat, Monsieur Asterix profitiert davon

Feuilleton | KONTROLLBERICHT: MARTIN LHOTZKY | aus FALTER 44/13 vom 30.10.2013

Fast genau vier Jahre sind seit dem letzten Asterix-Album vergangen, eine zusammengestoppelte, witzlose Collage anlässlich des Jubiläums des Erstauftrittes im französischen Jugendmagazin Pilote. Auch die Abenteuer der Gallier vor Band XXXIV (manche behaupten ja: seit dem letzten Script von René Goscinny, der 1977 im Alter von nur 51 Jahren verstarb) waren stets nahe an der Comickatastrophe und zehrten hauptsächlich vom Ruhm der großartigen Geschichten davor.

Das hat nun endlich auch der überlebende Miterfinder und Zeichner seit Beginn der Serie 1959, Albert Uderzo, eingesehen und das Heft bis auf eine beratende Funktion und einige illustratorische Endkorrekturen aus der Hand gegeben.

Etwaige Stilbrüche sind auf den ersten Blick keine zu erkennen, obwohl der neue Zeichner Didier Conrad zuvor nicht für das Team um Uderzo gearbeitet hat. Die in einer Comicproduktion nicht unwichtige Position, die für Tusche und Kolorierung zuständig ist, hat freilich nach wie vor Thierry Mébarki


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