Einzelkinder sind anders

Eine neue Studie belegt, dass Einzelkinder anders ticken als Geschwisterpaare


AUSWERTUNG: BIRGIT WITTSTOCK
Stadtleben | aus FALTER 44/13 vom 30.10.2013

Sie gelten als verwöhnt und verzogen - der Wiener Spruch vom "depperten Einzelkind" ist alt. Aber sind sie wirklich so anders? Fällt den Einzelkindern tatsächlich alles in den Schoß? Eine Studie vom Österreichischen Institut für Familienforschung (ÖIF) hat sich nun auf die Spurensuche begeben und das Leben und die Einstellungen von Einzelkindern und Leuten mit Geschwistern in Österreich, Frankreich, Norwegen und Russland verglichen und analysiert. Die Resultate sind erstaunlich: Einzelkinder ticken tatsächlich anders - aber auch anders, als es ihnen bislang unterstellt wurde.

Das erste Vorurteil, mit dem die Studienautoren Christine Geserick, Sonja Dörfler und Markus Kaindl aufräumen, ist die angebliche Zunahme an Einzelkindern. Heutzutage, so lautet die landläufige Meinung, gäbe es immer mehr Einzelkinder. Falsch, heißt es in der Studie, Kinder von heute wachsen lediglich seltener mit mehreren Geschwistern auf und sie haben auch weniger Cousinen und Cousins - innerhalb der

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige