Warum man ins Hotel sollte

Schon wieder ein kleines Boutique-Hotel. Aber endlich mit lässigem Lokal


LOKALKRITIK: FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 44/13 vom 30.10.2013

Sowohl hier als auch an vielen anderen Orten wurde schon öfter die Frage gestellt, wieso es denn sein kann, dass Wien zwar einerseits ein Tourismusmagnet der ärgeren Kategorie ist und dass derzeit mehr Luxushotels aufsperren als Würstelstände, dass andererseits diese Hotels alle miteinander Restaurants haben, in denen einem die Füße einschlafen und die dementsprechend leer sind. Eine Antwort darauf könnte sein, dass in Hotelkonzernen von weit entfernten Zentralen aus entschieden wird und man in Konzernzentralen der Meinung ist, dass Wiens Gastronomieszene ja wohl auch so funktionieren wird wie die aller anderen osteuropäischen Städte. Was aber halt ein Blödsinn ist, weshalb in diese teuer aufgemascherlten Hütten mit ihren austauschbaren Küchen weder ein Hotelgast geht noch ein Einheimischer - der erst recht nicht.

Manfred Stallmajer ist Direktor des soeben eröffneten The Guesthouse gegenüber der Albertina, war viele Jahre lang Direktor des Triest, macht seit fünfeinhalb Jahren

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