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Galaxy Note 3: kein Lipizzaner, aber tolles Arbeitstier

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 44/13 vom 30.10.2013

Das raffinierteste Smartphone heißt derzeit Galaxy Note 3. Es hat zwar keinen Fingerabdrucksensor wie das iPhone 5S, aber sonst kann es praktisch alles. Das galt zwar schon für den Vorgänger, das Galaxy Note 2, doch Samsung hat das Modell noch einmal deutlich weiterentwickelt.

Das beginnt beim Display, das mit 5,7 statt 5,5 Zoll spürbar größer und noch heller ist. Bei aller Kritik an Riesenhandys: Im Fall des Note ist das ein konsequenter Schritt. Zur Not kann man mit dem Gerät durchaus noch telefonieren, die meisten werden das Note aber für andere Dinge verwenden.

Da kommt das markanteste Feature ins Spiel, womit sich das Note von allen anderen Smartphones dieser Kategorie unterscheidet: der Eingabestift. Mit dem "S Pen" lassen sich Notizen aufs Display schreiben; das Gerät setzt die Handschrift in Druckschrift um. Mit dem Eingabestift kann man auch flott zwischen verschiedenen Apps navigieren. Der Vierkernprozessor mit 2,3 Gigahertz sorgt für verzögerungsfreie Abläufe, hinzu kommen ordentliche 32 Gigabyte interner Speicher.

Das Note 3 harmoniert auch mit Samsungs Galaxy Gear (300 Euro), der Smartwatch des koreanischen Herstellers, die per Bluetooth mit dem Smartphone kommuniziert. Damit kann man Nachrichten lesen und Schnappschüsse aufnehmen. Richtig edel sieht das Galaxy Note 3 (700 Euro) im Vergleich zum iPhone nicht aus. Aber als Arbeitsgerät ist das Modell schwer zu schlagen.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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