Lindners Freunderlwirtschaft

Monika Lindner fliegt aus dem Vorstand der St.-Anna-Kinderkrebsforschung. Die Abgeordnete hat dort nicht nur für krebskranke Kinder gesorgt. Sondern auch für ihre Familie

Politik | BERICHT: FLORIAN KLENK | aus FALTER 44/13 vom 30.10.2013

ORF-Generalintendantin, Erwin Prölls Vertraute: Monika Lindner war einst eine mächtige Frau. Im Sommer ließ sie sich von Frank Stronach ködern, nach einem Zerwürfnis mit seinem Team versprach sie, ihr Mandat nicht anzunehmen. Sie brach ihr Versprechen und wurde wilde Abgeordnete zum Nationalrat. Der Boulevard nennt sie "Moneyka". Sie nennt es "Lindner-Bashing".

Lindner hat auch eine humane Seite. Seit den 1980ern sitzt sie - auf Bitte ihres damaligen Chefs Gerd Bacher -im Vorstand der St.-Anna-Kinderkrebsforschung. Sie sollte dort -ehrenamtlich -für Öffentlichkeitsarbeit sorgen, damit die Forschung für krebskranke Kinder zu Geld kommt. Das tat sie auch. Aber nicht nur die Kinder profitierten, sondern auch ihre Familie.

Das erfolgreiche Engagement Monika Lindners (pro Jahr werden etwa sieben Millionen Euro gespendet) gerät nun bei der St.-Anna-Kinderkrebsforschung in Misskredit. Denn Lindner, so zeigen Dokumente, die dem Falter zugespielt wurden, hat ihre privaten und dienstlichen


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